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Neuerscheinungen 2011

Stand: 2020-01-07
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Ilka Toepfer

Nachweis von Schimmelpilzen und Mykotoxinen in Hausstaub


Methodenvergleich und Aussagekraft
2011. 164 S. 220 mm
Verlag/Jahr: SÜDWESTDEUTSCHER VERLAG FÜR HOCHSCHULSCHRIFTEN 2011
ISBN: 3-8381-2382-4 (3838123824)
Neue ISBN: 978-3-8381-2382-0 (9783838123820)

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Das vorliegende Werk beschäftigt sich mit der Anwendbarkeit und Aussagekraft des Nachweises von chemischen Indikatoren für Schimmelpilze sowie von ausgewählten Mykotoxinen im Hausstaub (Altstaub, 63 µm). Die 354 Hausstaubproben stammen aus Haushalten mit und ohne sichtbaren Pilzbefall. Von den untersuchten chemischen Indikatoren Ergosterin, 1,3-Beta-D-glucan und N-Acetyl-beta-D-glucosaminidase beschreibt Ergosterin am besten die im Hausstaub vorkommende Pilzmenge. Als Vergleichsgröße wurde die Lebendkeimzahl bestimmt. Mit dem Nachweis von Ergosterin oder der Lebendkeimzahl im Altstaub konnte nicht eindeutig zwischen Haushalten mit und ohne sichtbaren Pilzbefall unterschieden werden. Neben einem Pilzbefall wurden extra- und intramurale Einflüsse, wie z. B. die Umgebung, die Haltung von Haustieren und die Sammlung von Biomüll, auf den Pilzgehalt im Hausstaub festgestellt. Aufgrund des häufigen Vorkommens der potenziellen Produzenten in Innenräumen mit Feuchteschäden wurden die Mykotoxine Sterigmatocystin und Ochratoxin A untersucht. Sie waren in einigen Hausstaubproben nachweisbar ohne dass ein direkter Zusammenhang zu einem Pilzbefall im Haushalt hergestellt werden konnte.
Nach dem Studium der Biologie und dem Aufbaustudium Denkmalpflegearbeitete Dr. Ilka Toepfer an der Universität Oldenburg über dieVerkeimung von Lüftungsanlagen in hochgedämmten Häusern undpromovierte über den Nachweis von Schimmelpilzen und Mykotoxinenin Hausstaub. Ferner ist sie als Sachverständige fürSchimmelpilzbefall in Innenräumen tätig.