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Stand: 2020-01-07
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Andreas N. Ludwig

Klassischer Liberalismus


Vorbild für die Zukunft des Welthandels?. Razeen Sallys Konzept einer Reform des Welthandels am Beginn des 21. Jahrhunderts. Studienarbeit
2011. 45 S. 270 mm
Verlag/Jahr: BACHELOR + MASTER PUBLISHING 2011
ISBN: 3-86341-077-7 (3863410777)
Neue ISBN: 978-3-86341-077-3 (9783863410773)

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Experten sind sich einig: Das Welthandelsregime WTO befindet sich am Beginn des 21. Jahrhunderts in der Krise. Der ausbleibende Abschluss der aktuellen Welthandelsrunde steht symbolisch für die ungelösten Probleme und Herausforderungen der Welthandelsordnung. Eine Vielzahl an Reformvorschlägen für die Zukunft des Welthandels wurde in den vergangenen Jahren von wissenschaftlicher und institutioneller Seite erarbeitet, ohne durchschlagenden Erfolg zu bringen.
Dieser Hintergrund veranlasst Andreas N. Ludwig den Blick auf die Arbeiten des britischen Politik- und Wirtschaftswissenschaftlers Razeen Sally zu werfen, der in der aktuellen Reformdebatte die Prämissen des klassischen Liberalismus der politischen Ökonomie nutzbar macht und so einen innovativen Diskussionsbeitrag liefert.
Ludwig befasst sich in seiner Analyse zunächst mit den Ursprüngen des klassischen Liberalismus in der politischen Ökonomie Großbritanniens des 18. Jahrhunderts und zeichnet die Entwicklungslinien dieser Denkschule bis zur Entstehung der heutigen Welthandelsordnung nach. In einem zweiten Abschnitt skizziert der Verfasser Kritik und Vorschläge für eine Reform der Handelsordnung allgemein sowie der WTO im Besonderen, wie sie von Razeen Sally in seinem Werk "New Frontiers in Free Trade" dargestellt werden. Abschließend ordnet der Autor diesen klassisch-liberalen Ansatz Sallys ein, wagt einen Ausblick auf dessen Potenzial bei der Reform der Welthandelsordnung im frühen 21. Jahrhundert und legt das Augenmerk besonders auf die mögliche Rolle des Vereinigten Königreiches in diesem Prozess.
Andreas N. Ludwig M.A. wurde 1984 in Neuburg an der Donau geboren. Nach dem Abitur absolvierte er den deutsch-französischen integrierten Studiengang Politikwissenschaft der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und des Institut d Etudes Politiques de Rennes (Frankreich). Neben dem deutschen und französischen Masterabschluss im Fach Politikwissenschaft, erwarb der Autor einen Masterabschluss im Fach Geschichte des Institut des Hautes Etudes Européennes (IHEE) der Universität Straßburg (Frankreich). Der Verfasser war während seines Studiums Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung.
Im Rahmen von Praktika in München, Berlin und Brüssel sammelte er breitgefächerte praktische Erfahrungen im Bereich der Parlaments- und Pressearbeit, sowie der Politikberatung und Parteiarbeit. Daneben wirkte er als wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Internationale Politik und Außenpolitik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Einer der wissenschaftlichen Schwerpunkte der S
tudien des Autors lag auf dem politischen System, der Außenpolitik und Geschichte des Vereinigten Königreiches und der Bundesrepublik Deutschland. Die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik bildet den Hintergrund des vorliegenden Buches.
Der Politikwissenschaftler und Historiker ist derzeit Doktorand an der Professur für Internationale Politik und Außenpolitik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seine Forschungsschwerpunkte beinhalten die politischen Systeme Großbritanniens und Deutschlands (mit Augenmerk auf deren Außen-, Sicherheits- und Europapolitik), transatlantische und Commonwealth Fragen, sowie das politische System Bayerns.