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Stand: 2020-01-07
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Hanns Grössel, Paul Léautaud (Beteiligte)

Kriegstagebuch 1939-1945


Herausgegeben von Grössel, Hanns
2011. 188 S. 23 cm
Verlag/Jahr: BERENBERG 2011
ISBN: 3-937834-42-7 (3937834427)
Neue ISBN: 978-3-937834-42-9 (9783937834429)

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Paul Léautaud, einer der großartigsten Tagebuchautoren der Weltliteratur, empfand den Krieg und die deutsche Besatzung als eine schändliche Vergewaltigung seiner geliebten französischen Kultur. Im Gegensatz zur Sprache, die er mit ihnen teilte, waren ihm seine Landsleute dagegen herzlich egal. Dieses Kriegstagebuch hat es folglich in sich: Léautaud betrachtete die Franzosen unter deutscher Besatzung wie ein böser Kater von der Sorte, mit denen er sich in seinem Haus umgab. Seine virtuose Misanthropie riss Léautaud zu radikalen Urteilen hin. Aber das macht diese geschliffenen Apercus und Beobachtungen des Pariser Lebens im Krieg umso interessanter.
Paul Léautaud, geboren 1872, gestorben 1956 in Paris, ist zusammen mit dem Herzog von Saint Simon der vielleicht ergiebigste, gebildetste und boshafteste Tagebuchverfasser der Französischen Literatur. Seine Aufzeichnungen, mit denen er im Alter von einundzwanzig Jahren begann, enden eine Woche vor dem Tod des Verfassers und gelten heute als klassisches Werk der Französischen Literatur im 20. Jahrhundert.