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Neuerscheinungen 2012

Stand: 2020-01-07
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F. Grosse-Brockhoff, Alexander, jun. Sturm (Beteiligte)

Arterielle Hochdruckerkrankungen


Pathogenese, Diagnose und Therapie des arteriellen Hochdruckes
Mitarbeit: Grosse-Brockhoff, F.
2012. xv, 246 S. 71 Tabellen. 244 mm
Verlag/Jahr: STEINKOPFF 2012
ISBN: 3-642-95946-6 (3642959466)
Neue ISBN: 978-3-642-95946-2 (9783642959462)

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Die Hochdruckerkrankungen sind im letzten Jahrzehnt im besonderen MaBe in den Blickpunkt des arzdichen und wissenschaftlichen Interesses geriickt, da stati stische Untersuchungen ergaben, daB jeder 5. Erwachsene an einem Hochdruck er krankt und zunehmender Anstieg des diastolischen Blutdruckes iiber 80 mm Hg mit einem - gegeniiber Normotonikern - logarithmischen Anstieg der Mortalitat einhergeht. Aktualitat und Bedeutung der Hochdruckerkrankungen werden durch die Entdeckung neuer Hochdruckformen, die Fortschritte in der Diagnose und Differentialdiagnose der Hochdruckerkrankungen und die Entwick1ung wirksamer Antihypertonika sowie der GefaBchirurgie unterstrichen. Die zunehmenden Erkenntnisse der Pathogenese der primaren und sekundaren Hypertonie fiihrten zum Ausbau und zur Aufwertung der ambulanten Untersu chungsmethoden der Hochdruckdiagnostik in der Praxis; die komplizierteren klini schen Untersuchungsmoglichkeiten wurden diagnostisch treffsicherer und verfei nert. 1m Rahmen einer sinnvoll durchdachten Stufendiagnostik konnen daher heute in der Praxis haufig, in der Klinik fast immer die bisher bekannten Ursa chen der sekundaren Hypertonien abgeklart werden. Die Fortschritte unserer Kenntnisse in der Pathogenese der Hypertonie haben im Zusammenhang mit der Entwicklung effektiver und besser vertraglicher Anti hypertonika zwangslaufig zu einem grundlegenden Wandel der operativen, diate tischen, medikamentosen, allgemeinen und speziellen Behandlungsprinzipien in der Hypertonie gefiihrt. In Anbetracht der ernsten Prognose der unbehandelten Hyper tonie und der iiberzeugenden Erfolge einer modernen Hochdruckbehandlung ist es ein folgenschweres Versaumnis, eine Hypertonie diagnostisch - soweit sich hier aus therapeutische Konsequenzen ergeben - nicht abzuklaren oder nicht sofort effektiv zu behandeln bzw. sorgfaltig zu iiberwachen. Fiir das Schicksal des Hypertonikers sind Friihdiagnose und Friihbehandlung seines Leidens von eminen ter Bedeutung.