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Neuerscheinungen 2012

Stand: 2020-01-07
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Franz von Kutschera

Elementare Logik


Softcover reprint of the original 1st ed. 1967. 2012. viii, 392 S. VIII, 392 S. 14 Abb. 229 mm
Verlag/Jahr: SPRINGER, WIEN; SPRINGER, BERLIN 2012
ISBN: 3-7091-8175-5 (3709181755)
Neue ISBN: 978-3-7091-8175-1 (9783709181751)

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In der formalen Logik hat sich seit der zweiten HaUte des vorigen Jahrhunderts eine tiefgreifende Entwicklung vollzogen, so daB sich die modeme mathematische oder symbolische Logik ihren Methoden wie ihrem Inhalt nach wesentlich von der tradition ellen Logik unterscheidet. In ihrer modernen Gestalt hat sich die Logik eine Reihe neuer Anwendungs gebiete erschlossen, insbesondere in der mathematischen Grundlagen forschung und in der analytischen Philo sophie und Wissenschaftstheorie der Gegenwart und hat so Uber die Grenzen ihres Fachs hinaus ein weites Interesse gefunden. An einen weiteren Kreis von logisch Interessierten mochte sich auch diese EinfUhrung in die Grundlehren der modernen Logik wenden. Sie nimmt daher besondere RUcksicht auf die Schwierigkeiten des mathe matisch nicht vorgebildeten Lesers im Umgang mit Formalismen und entwickelt die Methode der Formalisierung in aller AusfUhrlichkeit. Unter diesem didaktischen Gesichtspunkt wird auch nicht so sehr Wert gelegt auf die schnelle Gewinnung von Resultaten, als auf die grUndliche EinUbung der Methoden, mit denen sie gewonnen werden. Daher werden gelegentlich verschiedene Beweise fUr das gleiche Resultat angegeben und Semantik wie Beweisbegriff der elementaren Logik werden auf verschiedenen Wegen aufgebaut. Besonderer Wert wird auch auf die semantische Deutung der Formalismen gelegt, die gleichwertig neb en der Beweistechnik steht, und auf die Methoden des natUrlichen SchlieBens, die sowohl fUr die Anwendungen wie auch fUr die BegrUndung der Logik wichtig sind. Einfache Dbungsaufgaben am Ende der einzelnen Ab schnitte sollen dem Leser die Moglichkeit geben, sein Verstandnis der Darlegungen zu kontrollieren und zu vertiefen.
1 Aussagenlogik.- 1.1 Aussagenlogische Strukturen der Umgangssprache.- 1.1.1 Sätze.- 1.1.2 Satzstrukturen und Schlüsse.- 1.2 Theorie der Wahrheitsfunktionen.- 1.2.1 Symbolisierung aussagenlogischer Verknüpfungen.- 1.2.2 Wahrheitstabellen.- 1.2.3 Vollständige Systeme von Wahrheitsfunktionen.- 1.2.4 Wahrheitsentwicklungen.- 1.2.5 Fundamentale Theoreme der Aussagenlogik.- 1.2.6 Metatheoreme zur Aussagenlogik.- 1.2.7 Rückblick.- 1.3 Eine Axiomatisierung der Aussagenlogik.- 1.3.1 Die Syntax der Sprache A.- 1.3.2 Die Semantik der Sprache A.- 1.3.3 Der Kalkül A 1.- 1.3.4 Theoreme und Metatheoreme von A 1.- 1.3.5 Die Adäquatheit von A 1.- 1.3.6 Die Grenzen der Aussagenlogik.- 2 Prädikatenlogik.- 2.1 Prädikatenlogische Strukturen in der Umgangssprache.- 2.1.1 Eigennamen und Prädikate.- 2.1.2 All- und Existenzsätze.- 2.2 Die Sprache der Prädikatenlogik.- 2.2.1 Die Syntax der Sprache P.- 2.2.2 Interpretationen.- 2.3 Der Kalkül P 1.- 2.3.1 Axiome und Deduktionsregeln.- 2.3.2 Theoreme und Metatheoreme von P 1.- 2.3.3 Die Adäquatheit des Kalküls P 1.- 2.4 Formalisierungen des natürlichen Schließens.- 2.4.1 Der Kalkül P 2.- 2.4.2 Der Kalkül P 3.- 3 Erweiterungen und Anwendungen der Prädikatenlogik.- 3.1 Die Identität.- 3.2 Kennzeichnungs- und Funktionsterme.- 3.3 Elementare Systeme.- 4 Die Prädikatenlogik der zweiten Stufe.- 4.1 Die Sprache der Prädikatenlogik der zweiten Stufe.- 4.2 Die Unvollständigkeit der Prädikatenlogik der zweiten Stufe.- 4.3 Der Vollständigkeitssatz von Henkin.- 4.4 Relationsprodukte und Relationsketten .- 4.5 Die Kategorizität der Peanoaxiome.- 5 Klassenlogik.- 5.1 Begriffe und Klassen.- 5.2 Die elementare Klassenalgebra 3°.- 5.3 Relationen und Funktionen 3 .- 5.4 Ein logisches Modell der Peanoaxiome.- 5.5 Das Problem der Geschlossenheit des Aufbaus der Logik.- 5.6 Die logischen Antinomien.- 6 Einige Themen aus der Geschichte der Logik.- 6.1 Die aristotelische Syllogistik..- 6.2 Die BooLESche Klassenlogik.- 6.3 FREGES Definitionslehre.- Verzeichnis der Abkürzungen und Symbole.- Verzeichnis der Axiome und Definitionen.- Verzeichnis der Theoreme.