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Stand: 2020-01-07
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Emely Mösko

Geschlechtsstereotype und Selbstkonzepte in Mathematik


Elterliche Geschlechtsstereotype und deren Einfluss auf das mathematische Selbstkonzept von Grundschulkindern
Aufl. 2012. 212 S. 220 mm
Verlag/Jahr: SÜDWESTDEUTSCHER VERLAG FÜR HOCHSCHULSCHRIFTEN 2012
ISBN: 3-8381-3184-3 (3838131843)
Neue ISBN: 978-3-8381-3184-9 (9783838131849)

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Elterliche Überzeugungen und Einstellungen werden als bedeutsame Einflussfaktoren auf das Selbstkonzept von Kindern beschrieben. Besonders in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern besteht die Gefahr, dass Eltern durch geschlechtsstereotype Einstellungen ihre Tochter ungünstig beeinflussen. Es wird untersucht, ob und inwiefern elterliche Geschlechtsstereotype und Einschätzungen des eigenen Kindes in Mathematik das mathematische Selbstkonzept des Kindes beeinflussen. Als Grundlage dienen Daten von circa 900 Schülern und 400 Eltern aus dem Projekt "Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern" (PERLE). Die Befunde zeigen, dass knapp zwei Drittel der Eltern Geschlechtsstereotype zuungunsten der Mädchen in Mathematik äußern. Die Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und elterlichen Geschlechtsstereotypen beeinflussen die elterlichen Einschätzungen des eigenen Kindes. Wenn Eltern Geschlechtsstereotype vertreten, schätzen sie eine Tochter ungünstiger ein als einen Sohn (unabhängig von der tatsächlichen Mathematikleistung des Kindes). Die elterlichen Einschätzungen haben wiederum einen signifikanten Einfluss auf das mathematische Selbstkonzept des Kindes.
Diplomstudium der Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit anschließender Promotion im Fachgebiet "Empirische Schul- und Unterrichtsforschung" an der Universität Kassel. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern" (PERLE).