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Neuerscheinungen 2015

Stand: 2020-02-01
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Bettina Hollstein

Ehrenamt verstehen


Eine handlungstheoretische Analyse. Habilitationsschrift
2015. 453 S. m. 7 Abb. u. 10 Tab. 213 mm
Verlag/Jahr: CAMPUS VERLAG 2015
ISBN: 3-593-50466-9 (3593504669)
Neue ISBN: 978-3-593-50466-7 (9783593504667)

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Wer das Ehrenamt fördern will, muss es verstehen. Dieses Buch liefert eine fundierte Analyse des Ehrenamts, der Motive, die ehrenamtliches Handeln antreiben, und der Situationen, in denen es entsteht. Dabei werden gängige Vorurteile über das Ehrenamt aufgedeckt und anhand von empirischen und theoretischen Argumenten entkräftet. Mithilfe der neopragmatistischen Handlungstheorie von Hans Joas zeigt die Autorin die Kontingenz, die Körperlichkeit und die Sozialität des Handelns im Ehrenamt auf. Schließlich entwickelt sie Vorschläge zur Förderung des Ehrenamts für Staat, Wirtschaft und Non- Profit-Organisationen auf der Basis eines wirtschafts- und sozialethischen Konzepts.
Inhalt

Vorwort 9

1. Das Phänomen Ehrenamt 12

1.1 Fragestellung 15

1.2 Begrifflichkeiten 20

1.3 Ehrenamt in Zahlen 42

1.4 Motive ehrenamtlichen Handelns 51

2. Ehrenamt als nutzenorientiertes Handeln 61

2.1 Eine Beispielstudie (Marcel Erlinghagen) 62

2.2 Der Nutzenbegriff 68

2.3 Ökonomische Modelle des Ehrenamts 73

2.4 Kritische Würdigung des ökonomischen Handlungsmodells 100

3. Normativ orientierte Theorien des Ehrenamts 135

3.1 Eine Beispielstudie (Gisela Jakob) 138

3.2 Die Begriffe "Normen", "Werte" und "Gemeinsinn" 143

3.3 Integrative Wirtschaftsethik, Identität, republikanischer Bürgersinn - Elemente normativ orientierter Theorien 151

3.4 Kritische Würdigung der normativ orientierten Handlungstheorien 185

4. Integrationsversuch von nutzenorientierten und normativ orientierten Theorien: Kapitaltheoretische Ansätze 212

4.1 Eine Beispielstudie (Ludgera Vogt) 213

4.2 Der Begriff des Sozialkapitals 220

4.3 Kapitaltheoretische Theorien des Ehrenamts 224

4.4 Kritische Würdigung des kapitaltheoretischen Handlungsmodells 239

5. Integrationsversuch durch eine Theorie der Kreativität des

Handelns: Der neopragmatistische Ansatz von Hans Joas 265

5.1 Pragmatistische Grundbegriffe 265

5.2 Die Kreativität des Handelns 272

5.3 Bürgerschaftliches Engagement als kreatives Handeln 289

5.4 Kritische Würdigung der neopragmatistischen Handlungstheorie 305

6. Folgerungen für die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement in sozial- und wirtschaftsethischer Perspektive 321

6.1 Handlungstheorie, Anthropologie, Ethik 321

6.2 Aspekte einer handlungstheoretisch fundierten Sozial- und Wirtschaftsethik im Ehrenamt 334

6.3 Förderung von Engagement in ethischer Perspektive 350

7 Fazit 406

Tabellen- und Grafikenverzeichnis 410

Literatur 411
"Dieses Buch liefert eine fundierte Analyse des Ehrenamts, der Motive, die ehrenamtliches Handeln antreiben, und der Situationen, in denen es entsteht. Dabei werden gängige Vorurteile über das Ehrenamt aufgedeckt und anhand von empirischen und theoretischen Argumenten entkräftet.", Zivilgesellschaft Info, 03.05.2016

"Das Buch besticht durch seine Gründlichkeit, mit der Theorien und Begriffe eingeführt und verwendet werden. So wird beispielsweise die komparative Statik, die den theoretischen Überlegungen ökonomischer Arbeitsmarkmodelle zugrunde liegt, nicht nur erläutert, sondern auch an den typischen Schaubildern illustriert. [...] Wer sich wissenschaftlich mit Fragen über freiwilliges Engagement beschäftigt, findet in diesem Buch eine stringente und sehr ansprechend geschriebene Darstellung wichtiger empirischer und theoretischer Ergebnisse sowie deren Einbettung in eine philosophische Theorieperspektive." Peter Graeff, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 12.09.2017

"Das Buch überzeugt ebenso durch die Breite wie das analytische Detail der Ausführungen: Dabei kann es nicht nur als eine Untersuchung des Ehrenamtes, sondern auch als informierte Diskussion alternativer Theorieansätze in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gelesen werden, die das Ehrenamt als Testfall nimmt." Dr. Carsten Herrmann-Pillath, socialnet.de, 26.10.2016