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Shawki Abdelazim
Religion und Gesellschaft bei Heinrich Böll
"Und sagte kein einziges Wort"
2016. 232 S. 220 mm
Verlag/Jahr: AV AKADEMIKERVERLAG 2016
ISBN: 3-330-51289-X (333051289X)
Neue ISBN: 978-3-330-51289-4 (9783330512894)
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Auf den ethischen Abstieg der Gesellschaft weist Böll in seinen Werken häufig hin. Die Darstellung des Zusammenbruchs der Humanität und der Moral wird in seinem Werk "Und sagte kein einziges Wort" abfällig erklärt. In seinem Werk skizziert er das Bild des gesellschaftlichen Abstiegs durch zwei Welten: die Welt des Materialismus, deren Repräsentantin Frau Franke ist, im Gegensatz zu der kein einziges Wort sagenden Welt, deren Vertreter die Familie Bogner, das Mädchen in der Imbissstube und dessen Familie sind. Im Mittelpunkt des Textes "Und sagte kein einziges Wort" stehen - Böll nach - religiöse Probleme - das Eheproblem, der heiligen Kommunion, die Beichte. Im Roman stellt Böll auch die Wirkungen des kapitalistischen Systems auf das Individuum dar. Das wichtigste Ergebnis ist die Entfremdung. Sie ist bis heutzutage ein Symptom, das die Situation des heutigen Menschen in der modernen Gesellschaft bezeichnet.
Abdelazim, Shawki
Shawki Abdelazim wurde 1976 in Kairo (Ägypten) geboren. Er studierte dort Germanistik und unterrichtet zurzeit Literatur- und Kulturwissenschaft an der Abteilung für Germanistik, der Alsun Fakultät (Sprachen Fakultät), Minia Universität (Ägypten).