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Neuerscheinungen 2016

Stand: 2020-02-01
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Frieda Bayer

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2. Aufl. 2016. 48 S. 190 mm
Verlag/Jahr: EPUBLI 2016
ISBN: 3-7418-4233-8 (3741842338)
Neue ISBN: 978-3-7418-4233-7 (9783741842337)

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Die Zeit ist gnadenlos, die kann man nicht zurückdrehen, wie eine Uhr oder wie einen Kalender.
Die Zeit ist gnadenlos, die kann man nicht zurückdrehen, wie eine Uhr oder wie einen Kalender.
Man liest von den verschiedenen Ereignissen und ist den Schriftstellern dankbar, dass sie uns die Möglichkeit gaben, viele interessante Geschichten aus verschiedenen Zeiten kennenzulernen.
Es ist nicht einfach, alle Antworten auf unsere Fragen im Leben zu finden.
Aber es ist immer gut, wenn man in verschiedenen Büchern nicht nur von der Gegenwart, sondern auch über die Vergangenheit lesen kann.
Mein Ziel ist es, Interesse zum Lesen auch von der Vergangenheit zu wecken. Das soll für die Menschheit eine Mahnung sein: nie wieder Krieg...
In meinen Erinnerungen beschreibe ich das Leben der Menschen vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg. Vieles blieb in meiner Erinnerung, auch Verwandte und Bekannte erzählten mir ihre Erlebnisse. Aus den so seltenen Briefen den Familienangehörigen konnte man manchmal erfahren, wie sie den Hunger und die Not besiegen konnten.
Viele ältere Leute sind schon weg. Und man weiß, dass auch die Zeit für die Erinnerungen an diese Zeiten nicht grenzenlos ist. Wichtig ist aber, dass auch die nächsten Generationen wissen, wie wir überlebten, wie wir diese Schwierigkeiten überwunden haben. Vielen von der Überlebenden hat der feste Glauben an Gott geholfen, und sie sind an diesen Schwierigkeiten nicht zerbrochen. So habe ich angefangen, meine Erinnerungen aufzuschreiben...
"Also, ein Buchstaben nach dem anderen, eine Zeile nach der anderen - begeben wir uns in die Welt der Freude und des Leidens, Hoffnungen und Enttäuschungen, in unser alltägliches, manchmal nicht leichtes, leidgeprüftes Leben", so schrieb ich auch in meinem Buch "Ausgewähltes. Gedichte und Prosa".
Diese Zeiten kann und darf man nicht vergessen.
Die Erinnerungen sollen leben...
Bayer, Frieda
Meine Eltern waren Wolgadeutsche. 1941 wurden sie nach Sibirien interniert. Alles, was sie an der Wolga aufgebaut hatten, ist auf einmal zerbrochen. Und jetzt mussten auch noch die Männer weg, und die Frauen standen da mit ihren Kindern. Aber sie haben die Hoffnung nicht aufgegeben, haben viele Schwierigkeiten überwunden und mit der Zeit dort, in Sibirien, wieder vieles neu aufgebaut. Ich bin 1942 in Sibirien, im Verbannungsort meiner Eltern geboren. Studierte Germanistik und Slawistik, absolvierte die Philologische Fakultät der pädagogischen Hochschule in Tobolsk und wurde Lehrerin für die deutsche Sprache, russische Sprache und russische Literatur in der Oberschule. In Deutschland seit 1991. Wohne in Stadtallendorf.