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Stand: 2020-02-01
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Paul Philippi

Siebenbürgen


Eine kurze Geschichte der deutschen und der ungarischen Minderheit
2017. 48 S. farbige Abbildungen. 21 cm
Verlag/Jahr: SCHILLER VERLAG 2017
ISBN: 3-944529-79-0 (3944529790)
Neue ISBN: 978-3-944529-79-0 (9783944529790)

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Angezogen von idyllischen Dörfern, ländlichem, einfachem Leben, wilder Schönheit und reichem Kulturerbe kommen viele Reisende in diese Region. An jeder Ecke bieten sich dem aufmerksamen Auge Einzelheiten aus unterschiedlichen Kulturen. Und natürlich wird sich einem Besucher aus dem Ausland die Frage aufdrängen, wie denn nun die Geschichte dieses Landes verlief und somit die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten hervorbrachte, die wir heute bestaunen. Dieser geschichtliche Abriss will nicht auf die historischen Einzelheiten und Ereignisse eingehen, sondern die strukturellen Elemente verdeutlichen, die uns die heutige Situation verständlich machen.

Paul Philippi ( 21. November 1923 in Kronstadt) ist ein siebenbürgischer praktischer Theologe und Politiker. Philippi legte 1942 am Gymnasium in Kronstadt seine Reifeprüfung ab. 1943 trat er in die Waffen-SS ein. Nach Freilassung aus der Kriegsgefangenschaft studierte er von 1947 bis 1952 Theologie an der Universität Erlangen. Bis in die späten 1970er-Jahre lebte Philippi hauptsächlich in der Bundesrepublik Deutschland, wo er seit 1954 am Diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg tätig war. 1957 wurde er bei Paul Althaus mit der Arbeit "Abendmahlsfeier und Wirklichkeit der Gemeinde" promoviert und 1963 an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit zum Thema "Die Vorstufen des modernen Diakonissenamtes (1789-1848) als Elemente für dessen Verständnis und Kritik eine motivgeschichtliche Untersuchung zum Wesen der Mutterhausdiakonie" für Praktische Theologie habilitiert. Von 1971 bis 1986 leitete Paul Philippi, in Nachfolge von Herbert Krimm, als ordentlicher Professor der Universität Heidelberg das Diakoniewissenschaftliche Institut. Sein Nachfolger in dieser Position wurde Theodor Strohm. 1974 wurde ihm vom "Vereinigten Protestantisch-Theologischen Institut Klausenburg" die Ehrendoktorwürde verliehen. Von 1979 bis 1981 fungierte Philippi erst als Gastprofessor, von 1983 bis zur Emeritierung 1994 schließlich als ordentlicher Professor in Hermannstadt. Von 1992 bis 1998 war er Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), das er Ende 1989 mitbegründet hatte. Seit 1998 ist er dessen Ehrenvorsitzender.