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Klaus Behling, Bettina Klemm (Beteiligte)

Auf den Spuren der alten Meister


Kunsthandel und Kunstraub in der DDR
Mitarbeit: Klemm, Bettina
2018. 448 S. 210 mm
Verlag/Jahr: BILD UND HEIMAT 2018
ISBN: 3-9595816-4-5 (3959581645)
Neue ISBN: 978-3-9595816-4-6 (9783959581646)

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Auch in der DDR war Kulturgut eine begehrte Handelsware. Denn das kleinere Deutschland war zudem das ärmere. Tausende von früheren Schlössern und Gutshäusern, einstmals nicht nur Herrschafts-, sondern auch Kulturstätten, beherbergten nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge und Heimatvertriebene, Schulen, Krankenhäuser und Dorfläden. Ob dafür die Vernichtung des Alten zwingend notwendig war, wurde immer wieder hinterfragt. Einerseits

legte die DDR großen Wert auf die Pflege ihres "nationalen Kulturerbes", andererseits fehlten die Mittel, um Ererbtes zu bewahren. Das "Erwirtschaften

von Devisen" galt als wichtiges politisches Ziel - das traurige Ergebnis: der Ausverkauf der Kulturgüter zwischen Ostsee und Erzgebirge.

Klaus Behling bietet Tatsachen und Hindergründe rund um Kunsthandel und Kunstraub in der DDR auf, berichtet von geschehenem Unrecht und den

Grauzonen der SED-Politik. Mit einem vorangestellten Essay von Bettina Klemm, die neues Licht auf unvollständig geklärte Kunstraub-Fälle in der

Nachwendezeit wirft, ergibt dies einen Doku-Krimi voller brisanter Fakten.
Behling, Klaus
Klaus Behling, Jahrgang 1949, ist Asienwissenschaftler und war Diplomat in Laos, Kambodscha und Rumänien. Bis zur Wendezeit arbeitete er am Institut für Internationale Beziehungen, bevor er von 1991 bis zu seiner Pensionierung als Journalist für den Springer Verlag tätig war. Zuletzt erschien von ihm bei den Verlagen BEBUG: Die Kriminalgeschichte der DDR. Vom Umgang mit Recht und Gesetz im Sozialismus. Politische Prozesse, skurrile Taten, Alltagsdelikte (2018).