 Neuerscheinungen 2010Stand: 2020-01-07 |
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Peter Westermeier
Ich sehe was, was du nicht siehst!
Eine subjektive, fotografische Dokumentation der Lebenswelten von Junkies in München und was Soziale Arbeit daraus lernen könnte
2010. 116 S. 220 mm
Verlag/Jahr: VDM VERLAG DR. MÜLLER 2010
ISBN: 3-639-22094-3 (3639220943)
Neue ISBN: 978-3-639-22094-0 (9783639220940)
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Ausgehend vom Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch, richtet diese Arbeit ihren Blick auf die Lebenswelten von Heroinkonsumenten in München. Junkies sollen mit Einmalkameras ihren Lebensalltag aus ihrer Sicht heraus dokumentieren. Ziel des Projektes ist es vorrangig, daraus neue Perspektiven für die Soziale Arbeit mit der Klientel "Heroinkonsumenten" herauszuarbeiten. Nach einer Hinführung zur Fragestellung der Arbeit, wird zunächst die Zielgruppe in ihrer sozialen Sonderposition als Randgruppe und doch fester Bestandteil der Gesellschaft herausgearbeitet. Den nächsten Schritt bildet eine schrittweise Annäherung an das Konzept der Lebensweltorientierung im Allgemeinen, seine Bedeutung in der niedrigschwelligen Drogenarbeit und die Forschungsaufgaben, die sich für die Soziale Arbeit daraus ergeben. Exkursen über die Inkonstanz von Lebensräumen Heroinabhänger und die Grenzen der Lebensweltorientierung folgt dann eine Darstellung der Methodik des Projekts mit den in ihm liegenden Möglichkeiten und Gegenläufigkeiten. Schließlich werden die Fotografien der Teilnehmer präsentiert und auf potentiell praxisrelevante Inhalte hin interpretiert.
1980 geboren in München. 2000 Abitur Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz. 2001-2006 Studium Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, Abt. Benediktbeuern. Seit 2006 Tätigkeit bei der Caritas Fachambulanz für Suchtkranke Geretsried, seit 2007 als Berater für junge Suchtmittelkonsumenten.