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Stand: 2020-01-07
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Charles Baudelaire, Monika Fahrenbach-Wachendorff, Monika Fahrenbach Wachendorff (Beteiligte)

Die Blumen des Bösen / Les Fleurs du Mal


Franz.-Dtsch. Anmerkungen v. Horst Hina. Nachw. u. Zeittafel v. Kurt Kloocke
Übersetzung: Fahrenbach-Wachendorff, Monika
2011. 640 S. m. Illustr. 190 mm
Verlag/Jahr: RECLAM, DITZINGEN 2011
ISBN: 3-15-010797-0 (3150107970)
Neue ISBN: 978-3-15-010797-3 (9783150107973)

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Die "Fleurs du Mal", deren erste Auflage im Juni 1857 erschien und die ihrem Autor umgehend eine Anklage wegen Gotteslästerung und Beleidigung der öffentlichen Moral einbrachten, sind der Beginn der modernen Lyrik. Das Echo bei den Zeitgenossen war vergleichsweise gering (immerhin schrieb Victor Hugo an Baudelaire: "Ihre ´Fleurs du Mal´ strahlen und glänzen wie Sterne"), erst eine Generation später, bei den Dichtern des Symbolismus und des Expressionismus, fand das Buch größere Beachtung. Die erste deutsche (Teil-)Übersetzung stammt von Stefan George und erschien 1891, die erste vollständige Übersetzung, die auch die sechs verbotenen Gedichte enthielt, von 1925 (Terese Robinson). Ihr sind, dem Rang des Buchs entsprechend, zahlreiche weitere Übersetzungen ins Deutsche gefolgt, u. a. von Walter Benjamin, Carlo Schmid, Friedhelm Kemp.

Die vorliegende Übersetzung von Monika Fahrenbach- Wachendorff erschien erstmals 1980 bei Reclam, sie wurde für die Neuausgabe in der Reclam Bibliothek durchgehend revidiert. Diese Übersetzung - eine gereimte Versübertragung - setzt sich zum Ziel, Baudelaires Text, vor allem seine Bilder, genau wiederzugeben und die Dichte und Eindringlichkeit des Originals (das mit abgedruckt wird, so dass ein Vergleich jederzeit möglich ist) zu bewahren. Monika Fahrenbach-Wachendorff, 1934 geboren, lebt in Tübingen. An ihrer Übersetzung der Fleurs du Mal hat sie über fünf Jahre gearbeitet. Für Reclam hat sie bereits mehrere Dramen von Molière übersetzt, für andere Verlage Gedichte von Eugène Guillevic, Yvan Goll und Louise Labé.
Les Fleurs du Mal [1861] Die Blumen des Bösen

Au Lecteur An den Leser

Spleen et Idéal Spleen und Ideal

Tableaux parisiens Pariser Bilder

Le Vin Der Wein

Fleurs du Mal Blumen des Bösen

Révolte Aufruhr

La Mort Der Tod

Poèmes apportés par la troisième édition, 1868 Gedichte, die in der dritten Ausgabe, 1868, hinzugefügt wurden

Les Épaves Reste

Galanteries Galante Gedichte

Épigraphes Inschriften

Pièces diverses Verschiedene Stücke

Anhang

Préface des Fleurs Vorwort der Blumen

Préface Vorwort

Projet de préface pour Les Fleurs du Mal

Entwurf zu einem Vorwort für Die Blumen des Bösen
[Introduction et note des Articles justificatifs ]

[Einführung und Anmerkungen zur Verteidigung ]

[Notes pour mon avocat] [Notizen für meinen Verteidiger]

Zur Übersetzung

Anmerkungen

Zeittafel

Nachwort

Literaturhinweise

Abbildungsnachweis

Verzeichnis der französischen Überschriften und Gedichtanfänge
Charles Baudelaire (1821-67) hat überwiegend in Paris gelebt, wo er das väterliche Erbe als Großstadtdandy durchbrachte. Er war auch tätig als Kunstkritiker, übersetzte Poe und entdeckte die Musik Richard Wagners für Frankreich.