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Neuerscheinungen 2011

Stand: 2020-01-07
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Doreen Daume, Bruno Schulz (Beteiligte)

Das Sanatorium zur Sanduhr


Übersetzung: Daume, Doreen
2011. 368 S. m. 15 Illustr. d. Autors. 191 mm
Verlag/Jahr: HANSER 2011
ISBN: 3-446-20890-9 (3446208909)
Neue ISBN: 978-3-446-20890-2 (9783446208902)

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"Das Sanatorium zur Sanduhr" ist ein Buch über die verrinnende und die stehenbleibende, über die wuchernde, sich verästelnde und die rückwärts ablaufende Zeit. Es ist ein Buch über die Jahreszeiten mit ihrem Licht und ihren Gerüchen, aber auch ein Buch der kindlich-zarten Erotik, und nicht zuletzt ein Buch der grotesken Gestalten, das ein phantastisches Universum eröffnet. Nach der hochgelobten Neuübersetzung von "Zimtläden" liegt nun auch Schulz´ zweites Buch in einer meisterhaften Neuübersetzung vor, die seine überbordend lebendige Sprache stilsicher ins Deutsche bringt.
"Sollten Sie Bruno Schulz, den polnisch-jüdischen Magier der Weltliteratur, noch nicht kennen, steht Ihnen Einzigartiges bevor. Und wer den galizischen Schriftsteller und Maler zu seinen Lieblingen zählt, darf jubeln." Mathias Schnitzler, Rheinische Post, 14.03.11

"Nicht auszudenken, was Bruno Schulz noch alles hätte erschaffen können." Jüdische Zeitung, April 2011

"Ein weiterer genialer Erzählzyklus von Bruno Schulz." Renate Wiggershaus, Frankfurter Rundschau, 08.04.11

"Genial - Bruno Schulz´ Erzählungen entführen uns in die Welt beständiger Veränderung." Irina Liebmann, Die Welt, 16.04.11

"Meisterhaft und erschütternd." Neue Zürcher Zeitung, 01.05.11

"Eine Freude, dass es nach den ´Zimtläden´ nun auch dieses Buch in einer so schönen, neuen Übersetzung gibt." Andrea Winkler, Die Presse, 25.06.11

"Präzise und mit poetischer Qualität neu übersetzt" Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.12
Schulz, Bruno
Bruno Schulz, geboren 1892 als Sohn eines jüdischen Tuchhändlers im galizischen Drohobycz, studierte Architektur und verdiente seinen Lebensunterhalt als Kunstlehrer an einem Gymnasium seiner Heimatstadt. Mit zwei schmalen Büchern schrieb er sich - nach Kafka, Rilke und Proust, neben Thomas Mann und James Joyce - in den dreißiger Jahren an die Spitze der Weltliteratur: Die Zimtläden (Hanser 1961, Neuübersetzung 2008) und Das Sanatorium zur Sanduhr (Neuübersetzung 2011). In seiner polnischen Heimatstadt (heute Ukraine), die 1939 von der Roten Armee und 1941 von den Deutschen besetzt wurde, schuf Bruno Schulz phantastische und groteske Traumbilder. Sein von Nöten, Obsessionen und Bedrohung geprägtes Leben endete 1942 tragisch: Bruno Schulz wurde das Opfer eines Ehrenhandels zwischen zwei Gestapo-Offizieren. Zu seinen Verehrern gehören Primo Levi und Cynthia Ozick, John Updike, Philip Roth, J. M. Coetzee und David Grossman.