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Neuerscheinungen 2013

Stand: 2020-01-07
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Stanislav Teibus

Carl von Clausewitz über den Guerilla und seine Anwendung im napoleonischen Krieg auf der Iberischen Halbinsel


2013. 16 S. 210 mm
Verlag/Jahr: GRIN VERLAG 2013
ISBN: 3-656-49052-X (365649052X)
Neue ISBN: 978-3-656-49052-4 (9783656490524)

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,2, Die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Guerilla ist ein häufig diskutiertes Thema, welches verschiedene Aspekte der Kriegsführung aufgreift. Unter dem Begriff Guerilla, der seinen Namen dem spanischen Unabhängigkeitskrieg verdankt, fallen Begriffe wie der Volkskrieg, die Volksbewaffnung oder der kleine Krieg. Von 1807 bis 1814, während der Fremdherrschaft Napoleons in Spanien, kämpften viele Menschen auf der Iberischen Halbinsel gegen die französischen Truppen, die nicht zum regulären Heer der Spanier und Portugiesen gehörten. Sie führten einen kleinen Krieg gegen die Truppen Napoleons. Guerilla ist lediglich die Verkleinerungsform von "Guerra", dem spanischen Wort für Krieg.
Ein kleiner Krieg und ein Volkskrieg sind jedoch nicht das Gleiche. Es gibt einen Unterschied zwischen kleinen Truppen ausgebildeter Soldaten und bewaffneten Bauern. Carl von Clausewitz behandelt diese Begriffe jedoch synonym in seinen Schriften über den kleinen Krieg. Es wird sich jedoch zeigen, dass die Unterschiede gering sind.
In dieser Arbeit sollen die Betrachtungen von Carl von Clausewitz über den kleinen Krieg mit der Kriegsführung der spanischen Guerillas verglichen werden. Die Theorie von Clausewitz soll also auf die Praxis des Krieges treffen, um somit einige seiner Aussagen zu bestätigen beziehungsweise zu widerlegen. Es wird gezeigt, dass der kleine Krieg und die Volksbewaffnung stark miteinander verbunden sind. Die leitende Frage soll demnach sein, inwieweit die Verallgemeinerungen Clausewitz´ über den kleinen Krieg, die nicht nur auf den Beobachtungen des spanischen Unabhängigkeitskrieges, sondern auch auf der Rebellion von Vendée und dem Aufstand in Tirol beruhen, in der Praxis Anklang fanden. Clausewitz wollte diese Beobachtungen schließlich dazu nutzen, um der französischen Besatzungsmacht im eigenen Lande Herr zu werden.
Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst detailliert die Ausführungen von Clausewitz über den kleinen Krieg behandelt. Anschließend wird näher auf die Volksbewaffnung eingegangen, unter Beachtung seiner älteren, als auch neueren Schriften.