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Neuerscheinungen 2013

Stand: 2020-01-07
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Daniel Baumgartner, Rudolf Steiner (Beteiligte)

Glück und Geist


Zwei Vorträge vom 7. Dezember 1911 und 15. Januar 1915
Einl. v. Daniel Baumgartner
2013. 80 S. 18 cm
Verlag/Jahr: FUTURUM 2013
ISBN: 3-85636-368-8 (3856363688)
Neue ISBN: 978-3-85636-368-0 (9783856363680)

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Glück ist heute hoch im Kurs. Die Positive Psychologie sieht in der Herstellung positiver Gefühle zur Erlangung des Glücks den Schlüssel moderner Lebensbewaltigung. Therapien orientieren sich je langer je mehr an den Ressourcen des Menschen, die sich in Glücklichen Momenten gebildet haben. Der Blick auf die Probleme des Menschen ist dem Fokus auf Lösungen gewichen. Oberstes Ziel ist, Flow- Prozesse zu aktivieren, um seine Potenziale optimal entfalten zu können und UnGlück und Misserfolg zu begegnen.
Im Kontext dieses Weltbildes bilden die Äußerungen Rudolf Steiners über das Glück (und das UnGlück) eine Herausforderung. Spannend daran ist, dass er den Blick auf den Menschen erweitert. Die Seele ist ein Ort permanenter Entwicklung und deshalb nicht einfach mit Glückrezepten abzuspeisen. Das Leben ist ein Schauplatz, in das Erlebnisse aus früheren Leben hineinspielen und deshalb nicht so einfach zu regulieren. Vor diesem Hintergrund aber kann sich der Mensch durch Arbeit an sich selbst so verwandeln, dass er aus dem Glück viel mehr für sich gewinnen kann, als wenn er bloß nach Glück strebt und das UnGlück zu meiden sucht.
Als Grundlage dieser Zusammenstellung dienen die beiden Vortrage "Das Glück, sein Wesen und sein Schein" (GA 61) und "Geist-Erkenntnis in Glücklichen und ernsten Stunden des Lebens" (GA 64) sowie kürzere Auszüge zum Thema Glück aus weiteren Vortragen.
Rudolf Steiner, geboren 1861, verstorben 1925 in Dornach, Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und Philosophie in Wien. Anschluss 1902 der Theosophischen Gesellschaft, 1913 Trennung und Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft sowie 1919 die erste Waldorfschule. Entfaltung des anthropos. Denkansatzes durch zahlreiche Veröffentlichungen und eine umfangreiche Lehrtätigkeit. Steiners Geisteswissenschaft ist keine bloße Theorie. Ihre Fruchtbarkeit zeigt sie vor allem in der Erneuerung aller Bereiche des Lebens: der Erziehung, der Medizin, der Kunst, der Religion, der Landwirtschaft, bis hin zu jener gesunden Dreigliederung des ganzen sozialen Organismus, in der Kultur, Rechtsleben und Wirtschaft sich genügend unabhängig voneinander entfalten können.