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Neuerscheinungen 2014

Stand: 2020-02-01
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Christl Lieben, Gerald Schmickl (Beteiligte)

Die Liebe kommt aus dem Nichts


Wenn sie uns berührt, nehmen wir Gestalt an
Mitarbeit: Schmickl, Gerald
1. Aufl. 2014. 160 S. 21 mm
Verlag/Jahr: SCORPIO 2014
ISBN: 3-943416-79-8 (3943416798)
Neue ISBN: 978-3-943416-79-4 (9783943416794)

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Die erfahrene Wiener Psychotherapeutin Christl Lieben wagt sich mutig in neue Bereiche vor und erweitert ihren therapeutischen Kontext. In ihrer über 30-jährigen Erfahrung ist sie zunehmend einer universalen Liebe begegnet, deren Herkunft wir zwar gedanklich nicht fassen können, die wir aber unmittelbar spüren, und zwar in allen Aspekten des Lebens. "Die Liebe frei von Mitgefühl", die - weit über den therapeutischen Kontext hinaus - einen neuen, gleichberechtigten, von Wertungen befreiten Umgang zwischen Menschen ermöglicht. Und "Die Liebe, die mich wollte", eine ursprüngliche Elementarkraft, auf welche Christl Lieben bei ihrer Suche nach einer "anfänglichen Gestalt" und einem heilenden Konzept stieß.
Vom Öffnen seelischer Räume

Die erfahrene Wiener Psychotherapeutin Christl Lieben wagt sich mutig in neue Bereiche vor und erweitert ihren therapeutischen Kontext. In ihrer über 30-jährigen Erfahrung ist sie zunehmend einer universalen Liebe begegnet, deren Herkunft wir zwar gedanklich nicht fassen können, die wir aber unmittelbar spüren, und zwar in allen Aspekten des Lebens. "Die Liebe frei von Mitgefühl", die - weit über den therapeutischen Kontext hinaus - einen neuen, gleichberechtigten, von Wertungen befreiten Umgang zwischen Menschen ermöglicht. Und "Die Liebe, die mich wollte", eine ursprüngliche Elementarkraft, auf welche Christl Lieben bei ihrer Suche nach einer "anfänglichen Gestalt" und einem heilenden Konzept stieß.

Welche konkreten Auswirkungen diese kraftvoll, im "Bodenlosen" wurzelnde und verankerte Liebe, die aus dem Nichts kommt, haben und wie sie in die systemische Aufstellungsarbeit integriert werden kann, zeigt Christl Lieben anhand vieler Beispiele.

Bei der "Liebe frei von Mitgefühl" handelt es sich um eine von Christl Lieben eingeführte Haltung in die therapeutische Arbeit. Sie ist eine Liebe, die bereit ist, uns selbst als Teil der Schöpfung anzuerkennen. Diese Liebe macht uns größer, strahlender und erwachsener unserem Schicksal gegenüber. Was immer uns widerfährt, es ist stimmig auf einem Weg, den wir bejahen. Mitgefühl postuliert einen Mangel beim anderen; Liebe sieht den anderen in der Fülle seiner Möglichkeiten.

Ergänzt werden die Texte durch Gespräche, die der Autor und Journalist Gerald Schmickl mit Christl Lieben geführt hat. Darin geht es u. a. um die Lust am Bösen, die Unterschiede zwischen Religion, Spiritualität und Esoterik, den Respekt vor dem Schicksal des Klienten und darum, wie die Gegenwart des Todes uns für das Leben öffnen kann.
Christl Lieben, geb. 1936, arbeitet seit 1976 einzeln und mit Gruppen als Psychotherapeutin sowie als Supervisorin und Coach in freier Praxis in Wien. Sie hält Seminare in Österreich, Deutschland und den USA und leitet Fortbildungslehrgänge in systemischer Aufstellungsarbeit. Weitere Informationen unter www.christl-lieben.com. Gerald Schmickl, geboren 1961 in Wien, hat Soziologie und Philosophie studiert und ist redaktioneller Leiter der Wochenendbeilage ¯extra® der Wiener Zeitung. Er ist Autor mehrerer Bücher.