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Stand: 2020-02-01
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Sabine Aydt

An den Grenzen der interkulturellen Bildung


Eine Auseinandersetzung mit Scheitern im Kontext von Fremdheit
1. Aufl. 2015. 258 S. Klebebindung, 1 Farbabbildung. 225 mm
Verlag/Jahr: TRANSCRIPT 2015
ISBN: 3-8376-2872-8 (3837628728)
Neue ISBN: 978-3-8376-2872-2 (9783837628722)

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Interkulturelle Bildung verspricht, das Zusammenleben und -arbeiten unter den Bedingungen von Fremdheit und Migration zu erleichtern. Dennoch gibt es unlösbare Konflikte - und mehr Kulturwissen führt oft zu mehr Orientierungslosigkeit. Droht das Scheitern dieses Bildungsansatzes? Kann interkulturelles Lernen Erfahrungen des Scheiterns integrieren?
Zur Reflexion der Praxis greift Sabine Aydts transdisziplinärer Essay eine Reihe von Denkmodellen auf - vom Schiffbruch über die Tragödie zum Eindringling. Die Auseinandersetzung mit Krisen im Kontext von Fremdheit eröffnet so den Blick auf unerwartete Wege zu einem anderen, spielerischen Ansatz kulturellen Lernens durch Erfahrung im "Übergangsraum" (D.W. Winnicott).
"Sabine Aydt beschreibt zweifelsohne eine Erfahrung, die viele machen, die sich entweder praktisch oder theoretisch mit Kultur und Interkulturalität und mit Bildung in diesem Kontext beschäftigen. Ihr Scheitern als Ausgangspunkt zu nehmen, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, ist nicht nur kreativ, sondern überzeugend - und durchaus auch ermutigend." Barbara Schellhammer, polylog, 35 (2016) "Die Stärke dieser in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Publikation liegt nicht nur in der Suche nach einem neuen Zugang zur Interkulturalität; auch nicht allein darin, dass Sabine Aydt mit Scheitern einen zentralen, jedoch diskreten Aspekt der didaktischen Erfahrung thematisiert. Das Buch bietet zudem eine kompetent und verständlich geschriebene Zusammenfassung von Debatten und Theorieansätzen der letzten 30 Jahre zu Kultur, Interkultur und Migrationsgesellschaft." Hakan Gürses, Stimme, 96 (2015) "Sabine Aydt unternimmt in ihrem Essay über die Grenzen der interkulturellen Bildung das Experiment, Fremdheit auf einem spielerischen Weg des kulturellen Lernens durch Erfahrung zu überwinden, indem sie ihr Scheitern mit verschiedenen Denkmodellen und Elementen des Dramas simuliert. Am Ende des Weges warten nicht Heilung oder Erlösung, sondern die Entdeckung und Entwicklung eines kulturellen Ichs und seiner Beziehungsfähigkeit, welches Fremdheit und Scheitern konstruktiv erfahren und ´sich als Ich in der Welt verhalten kann´." Tatjana van de Kamp, www.socialnet.de, 23.09.2015 "Dieser Essay bietet eine kritische Reflexion interkultureller Bildung aus der Perspektive einer Praktikerin. Er beschreibt die Erfahrung des Fremdseins, die Angst vor dem Scheitern und das Wagnis, beides kritisch zu durchdenken." Oliver Neumann, www.lehrerbibliothek.de, 17.06.2015 Besprochen in: IDA-NRW, 1 (2015) www.via-bund.de, 3 (2015) Pädagogik, 7-8 (2015), Jörg Schlömerkemeper Pädagogische Rundschau, 4 (2016), Jan Christoph Heiser
Sabine Aydt (Mag.a iur. Dr. phil.) arbeitet an kulturwissenschaftlichen Themen, lehrt und berät zu Interkulturellen Kompetenzen und Migrationsgesellschaft. Sie ist Mitbegründerin des Bildungsnetzwerks NIC - Networking Inter Cultures.