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Neuerscheinungen 2015

Stand: 2020-02-01
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Hermann Arnhold, Inge Fisch, Wilhelm Morgner, Tanja Pirsig-Marshall, Andrea Witte, Dietmar Wohl (Beteiligte)

Wilhelm Morgner und die Moderne


Katalog zur Ausstellung in LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, 2015/2016
Mitarbeit: Fisch, Inge; Pirsig-Marshall, Tanja; Witte, Andrea; Wohl, Dietmar
2015. 256 S. m. 200 Farb- u. 40 SW-Abb. 30 cm
Verlag/Jahr: WIENAND VERLAG 2015
ISBN: 3-86832-299-X (386832299X)
Neue ISBN: 978-3-86832-299-6 (9783868322996)

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Wilhelm Morgner zählt zu den bedeutendsten expressionistischen Künstlern Westfalens. Bereits zu seinen Lebzeiten wurde sein Schaffen in der deutschen Kunstszene sehr lebhaft wahrgenommen. Zu seinen Förderern gehörten Herwarth Walden in Berlin und nach seinem Tod Alfred Flechtheim in Düsseldorf. Gleichzeitig war Morgner auf den wichtigen Ausstellungen seiner Zeit präsent, mehrfacher Teilnehmer der "Neuen Sezession" und der "Juryfreien Kunstschau", der Sonderbund-Ausstellung in Köln 1912 und der von der "Sturm" Galerie organisierten Wanderausstellung der Futuristen und Expressionisten. Vor allem seine "talentvollen" Zeichnungen, so Franz Marc, lassen ihn Anschluss an die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter finden.
Die Intention des Katalogs besteht darin, den Künstler erstmals im Kontext seiner Zeit vorzustellen. Der Spannungsbogen wird mit Werken von van Gogh, Modersohn, Tappert bis hin zu Kandinsky, Marc und Jawlensky gezogen. Zu den Künstlern, die Morgner ebenfalls stark inspirierten, gehören Edvard Munch, Max Liebermann und Käthe Kollwitz. Er reagierte mit großer Offenheit und erstaunlicher Sicherheit auf die vielfältigen künstlerischen Eindrücke
In just five years of creative activity, Wilhelm Morgner (1891 - 1917) created a remarkably extensive and heterogeneous work that had already attracted much attention in the German art scene during his lifetime. He garnered this attention by frequently participating at the New Secession and the Juryfreie Kunstschau, the Sonderbund exhibition in Cologne in 1912, and the travelling exhibition of the Futurists and Expressionists organised by the Sturm gallery. The current publication contrasts his own work with that of Van Gogh via Kokoschla, Kollwitz, and Pechstein through to Kandinsky, Marc, and Jawlensky and in so doing places him in his historical context.