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Stand: 2020-02-01
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Eva Schulz

Förderung von Selbstkompetenzen bei Lernenden an kaufmännischen Berufsschulen


2018. 416 S. 210 mm
Verlag/Jahr: EPUBLI 2018
ISBN: 3-7450-9511-1 (3745095111)
Neue ISBN: 978-3-7450-9511-1 (9783745095111)

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Die Forschungsarbeit entwickelt und erprobt ein Konzept zur Förderung von Selbstkompetenzen bei Lernenden an kaufmännischen Berufsschulen.
Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und damit einhergehend auch das kaufmännische Berufsbild sowie die Anforderungen an zukünftige Kaufleute. Um Jugendliche auf die bevorstehenden Veränderungen vorzubereiten, will die kaufmännische Ausbildung in Zukunft stärker auf deren überfachliche Kompetenzen setzen. Der Selbstkompetenz wird dabei eine tragende Rolle zugeschrieben.
Die Forschungsarbeit entwickelt und erprobt ein Konzept zur Förderung von Selbstkompetenzen bei Lernenden an kaufmännischen Berufsschulen. Basierend auf dem Forschungsstand im Bereich der (Selbst-)Kompetenzmessung wird zunächst ein eigenes Selbstkompetenzmodell entwickelt. Vier Teilkompetenzen, "Selbstreflexion", "Zielorientierung", "Motivation" und "Selbstwirksamkeitserwartung", sind für die Zielgruppe "kaufmännische Lernende" von besonderer Relevanz und werden in den eigens entwickelten Selbstkompetenztrainings explizit gefördert.
Das methodische Vorgehen orientiert sich am Design-Based Research-Ansatz, der für die wissenschaftliche Forschung in komplexen Lehr-Lern-Situationen entwickelt wurde und gleichzeitig offen ist für unterschiedliche Forschungsmethoden. Insgesamt wird das Konzept zur Selbstkompetenzförderung dreimal erprobt, wobei sowohl die Trainings als auch die Forschungsmethoden variieren, abhängig vom Kontext und den ermittelten Gestaltungskriterien. Das Ergebnis der Arbeit stellt eine abschließende Übersicht zu den erprobten inhaltlichen und methodischen Gestaltungskriterien (Design-Principles) da. Diese geben Aufschluss darüber, welche Art der Unterrichtsgestaltung die Selbstkompetenzen kaufmännischer Lernenden an Berufsschulen fördert.
Schulz, Eva-Maria
Seit dem Abschluss ihres Masterstudiums an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 2011 lebt die gebürtige Würzburgerin Eva-Maria Schulz in der Schweiz. An der KV Zürich Business School unterrichtet sie Wirtschaftsfächer und überfachliche Kompetenzen und leitet darüber hinaus das Qualitätsmanagement der Schule. Ihre Dissertation verfasste sie als externe Doktorandin am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung in Nürnberg und führte ihre praxisnahen Forschungen in ihrem direkten Schweizer Schulumfeld durch.